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[Hinweis: Der folgende Text soll meinen Ausbildungsprozess wiedergeben. Er gibt einen Überblick und ersetzt weder fundierte Unterweisung noch den Blick in die Fachliteratur. Zu einer weiteren Recherche in Bibliotheken und im Internet wird ausdrücklich ermutigt.]

Zuletzt bearbeitet am 23. Juni 2013

Entwicklung menschlicher Ausdrucksformen (EntAus)

Fach: Musisch-kreative Gestaltung / Bewegung und Spiel (GBS)
Themenfeld: Entwicklung menschlicher Ausdrucksformen anregen, begleiten und anleiten (EntAus)

EntAus – Spiel und Theater –, unterrichtet von Ricarda Schuh und Felicitas Jacobs, ist der Kurs gewesen, mit dem unsere Ausbildung begann. Nichts hat sich besser zum Kennenlernen untereinander geeignet, als zu spielen. Nach zwei Doppelstunden des Spielens fand die Gefö-Dozentin einen Kurs vor, der sich bereits gefunden hatte.

Spiel und Theater –
Der Anfang von allem: Improvisationstheater

Neben den vielen Kennlern-Spielen erarbeiteten wir uns Sketche, die wir dann auch einem älteren Kurs vorspielten. Wir suchten uns Geschichten aus unserer Kindheit, in denen wir mit öden Erwachsenen-Sprüchen konfrontiert worden waren. Das Ergebnis waren sieben kurze Sequenzen.

Hat man sich Sketche erarbeitet, ist es gut, eine dramaturgische Klammer zu haben, die die Stücke aufeinander folgen lässt. Bei uns war das ein Elternabend, in dessen Gesprächen sich die einzelnen Szenen entwickelt haben.

Ich gehörte zu diesem Elternabend und spielte den Bauunternehmer Peter Bock (Sohn Cornelius). Damit wählte ich jemanden, der durch demonstrative Missachtung seiner Umwelt (Handy-Telefonieren und Vermeidung von Blickkontakt während des Hände-Schüttelns) und durch ostentatives Vordrängeln alle gegen sich aufbringt.
Den Schlusspunkt setze ich damit, dass ich nach dem letzten Sketch einen Anruf erhalte, auf den ich so reagiere: „Was?! Den Pillermann kauft ihr ein! Stern Britz soll aufsteigen, nicht die Klasse halten! Wozu finanziere ich euch den Kunstrasen?„ – Das ist doch ein schönes Ende, oder?

Der Vorteil einer exponierten Rolle ist, dass sie relativ leicht zu spielen ist: Das Schema ist klar, Konturen lassen sich deutlich herausarbeiten. Einen Vater zu spielen, der in so einem Kreis verschüchtert dasitzt, ist wesentlich schwieriger.

Spiele

Hier stelle ich Spiele vor, die ich bisher kennen gelernt und gespielt habe.


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